Wurzeleinwuchs entsteht, wenn Baumwurzeln durch undichte Muffen oder Risse in die Kanalleitung eindringen. Die Lösung besteht aus mechanischer Wurzelentfernung per Hochdruckspülung oder Fräse, gefolgt von einer Sanierung der Eintrittsstellen. Im Odenwald ist Wurzeleinwuchs besonders häufig bei Grundstücken mit altem Baumbestand.
Kurze Antwort
Wurzeln suchen Wasser — und finden es in Kanalleitungen. Selbst kleinste Undichtigkeiten an Muffen oder Rissen genügen, damit feine Wurzeln eindringen. Einmal im Rohr, wachsen sie schnell und verursachen Verstopfungen, Rückstau und im schlimmsten Fall Rohrbrüche. Besonders betroffen im Odenwald: Grundstücke mit Linden, Weiden, Pappeln und Platanen in der Nähe der Leitungstrasse.
Wie erkennt man Wurzeleinwuchs?
Wiederkehrende Verstopfungen trotz professioneller Reinigung
Langsamer Wasserabfluss in mehreren Abflüssen gleichzeitig
Gurgelgeräusche aus den Abflüssen
Übler Geruch trotz gereinigter Leitungen
Feuchte Stellen im Garten über der Leitungstrasse
Bäume oder große Sträucher in der Nähe der Kanalleitung (Faustregel: Wurzeln reichen mindestens so weit wie die Krone)
Lösung: Entfernung und Sanierung
Schritt 1 — Kamerainspektion: Lokalisierung und Dokumentation des Wurzeleinwuchses.
Schritt 2 — Wurzelentfernung: Mechanisch per Hochdruckspülung mit Wurzelschneiddüse oder Kettenschleuder. Entfernt die Wurzeln vollständig aus der Leitung.
Schritt 3 — Sanierung: Die Eintrittsstellen müssen dauerhaft verschlossen werden, sonst wachsen die Wurzeln nach. Optionen: Inliner-Sanierung (grabenlos, Rohr im Rohr), punktuelle Reparatur oder in schweren Fällen Rohraustausch.
Was das für Sie bedeutet
Wurzeleinwuchs löst sich nicht von selbst — er wird schlimmer. Je früher Sie handeln, desto geringer die Kosten. Kontaktieren Sie uns für eine Kamerainspektion.